Update 28. Mai 2004




Inhalt

 

Fabrikverkaufszentrum in Marl

21.05.04   FOC zur Vitalisierung der Stadtmitte

15.01.04   Ein Fabrikverkaufs-Zentrum nach Marl

Bürgerbeteiligung beim Kanalnetz - "Marler Modell"

02.10.03   Die Stadt ist so gut wie bankrott
18.09.03   Die Marler Zeitung berichtet 
25.07.03   Jens Vogel deutet an 
25.07.03   Der Hintergrund

IT-Akademie in Marl

17.01.02   Chronologie der IT-Akademie in Marl
05.05.01   Neue Konzeption
03.04.00   Unsere Region braucht einen Impuls


21. Mai 2004: Vorschlag an die NEUMA  

FOC zur Vitalisierung der Stadtmitte

Verletzungen des Stadtbildes in der Stadtmitte haben wir schon genug: den Bauplatz eines gescheiterten Entertainment-Centers, das „Forum“, das seit Jahren zunehmend vergammelt und das seit langem leer stehende ehemalige Möbelhaus Hein de Groot. Was kommt auf das Grundstück des Goliath? In der Bürgerversammlung zur Goliath-Nachfolge zeigte man neue Wohnbebauungen unterschiedlicher architektonischer Qualität, die eines gemeinsam haben: Sie sind nicht rentabel. Man wird zunächst eine Wiese anlegen und wartet auf die richtige Idee.  

 

Der Marler Stern funktioniert als Einkaufszentrum für den täglichen Bedarf. Manch Marler Bürger und vor allem Bürgerinnen vermissen Geschäfte für den höherwertigen Bedarf, vor allem bei der Bekleidung. Auch in der Nachbarschaft, ob in Hüls oder Recklinghausen, wird man kaum fündig. Man muss weiter fahren, nach Essen, Düsseldorf usw.

 

Wie können wir die Kaufkraft in Marl befriedigen?  Warum nicht durch ein Factory Outlet Center (FOC) in Marl! Der Standort im Zentrum auf der Fläche des Goliath wäre in mancher Hinsicht optimal. Mit einem Projektentwickler und mit dem Baudezernenten müsste die Frage geklärt werden, ob die Fläche groß genug ist für zusätzliche Parkplätze. Eine zweite Ebene könnte helfen.

 

Der Gedanke wurde in kleinen Kreisen seit längerem sondiert. Das Echo ist höchst unterschiedlich. Ablehnung gibt es vor allem in der Politik, weil man die Probleme der Umsetzung ahnt. Die Nachbarstädte werden es verhindern wollen. Viele Bürger/innen zeigten sich dagegen begeistert. Natürlich wird das Centermanagement des „Marler Stern“ zuerst Zeter und Mordio schreien, aber vielleicht dann doch die Vorteile erkennen, wenn er sich das gedeihliche Nebeneinander von FOC und City (Altstadt) in Roermond ansieht. Die beiden Bereiche sind 3 Minuten Fußweg voneinander entfernt und durch eine mehrspurige Schnellstraße getrennt. Die Kunden des FOC gehen nach dem Einkauf in die City mit ihrem ganz anderen Angebot in Geschäften und in der Gastronomie.  

 

Den größten Vorteil hätte die NEUMA – und die Stadtentwicklung im Zentrum. Es wäre ein Highlight für die ganze Region. Im Umkreis von weniger als 50 km wohnen 5 Millionen Menschen. Sie fahren nach Ostwestfalen zu Gerry Weber oder nach Roermond, also 100 km, um hochwertige Bekleidung preisgünstiger zu bekommen. Ein FOC sollte nicht an einer Autobahn-Abfahrt wegen der optimale Erreichbarkeit eingerichtet werden, sondern nahe einem Stadtkern, der von der Attraktivität des FOC profitieren kann. Ein FOC für das Ruhrgebiet würde reichen. Es muss nicht in Marl eingerichtet werden, aber in der Emscher-Lippe-Region. Wozu gibt es das Wirtschaftsförderer-Netzwerk? Die müssen den Standort gemeinsam suchen und dann auf den üblichen Einspruch gegen den gewählten Standort beim Nachbarn verzichten.

 

 

15. Januar 2004

Vorschlag:    Ein Fabrikverkaufs-Zentrum nach Marl

In einem Fabrikverkaufs-Zentrum werden Produkte hochwertiger Marken, vor allem Bekleidung, von den Herstellern selbst zu stark reduzierten Preisen angeboten. Die Waren sind zwar preiswert, aber nicht unbedingt billig. Angeboten werden Waren der Vorsaison, Auslaufmodelle, Restposten oder auch Überhangproduktionen.

Im Ausland sind diese "Factory-Outlet-Center" (FOC) schon ziemlich weit verbreitet, in Deutschland gibt es sie bisher nur vereinzelt. Sie sind politisch und rechtlich umstritten. Deshalb sind mehrere Zentren ins grenznahe Ausland ausgewichen (Roermond, NL; Maasmechelen, Belgien). Dort freut man sich über die Zuflüsse an Kaufkraft und Steueraufkommen.

Fabrikverkaufs-Zentren sind Einzelhandelsbetriebe, die von einem Projektentwickler für eine größere Zahl (etwa 50 und mehr) Einzelgeschäfte errichtet werden. Sie sind ein- oder zweigeschossig und benötigen viele Pkw-Stellplätze, also insgesamt eine größere zusammenhängende Fläche. Daher werden sie häufig außerhalb der Stadtzentren angesiedelt (Beispiele: in einem Vorort von Madrid und in Wustermark bei Berlin). Es muss planungsrechtlich im Einzelfall geprüft werden, ob ein vorgesehener Standort mit den Bestimmungen der Raumordnung vereinbar ist. Daran wurde bisher grundsätzlich gezweifelt. Stichwort: Zentrumsrelevante Angebote. In den Zentren der Städte fehlen die großen Flächen, in Außenbereichen will man sie vermeiden, weil sonst die Innenstadt verödet.

Das Gefährdungspotenzial wird einerseits überschätzt, andererseits kann es planerisch beeinflusst werden. Ein FOC kann überregionale Anziehungskraft entwickeln und führt eben gerade nicht zu einem Kaufkraftabfluss im Nahbereich. Waren des täglichen Bedarfs werden nicht angeboten. Die FOC erfüllen keine Versorgungsaufgaben. Sie sind eine nützliche Ergänzung des lokalen Marktes und können daher eine belebende Wirkung auf Geschäfte in der unmittelbaren Nachbarschaft haben.

In Marl wäre eine Ansiedlung von großem Nutzen. Dazu müsste ein Sondergebiet ausgewiesen werden. Die Stadt kann Einfluss auf die zugelassenen Sortimente nehmen. Das Vorhaben muss mit den oberen Planungsbehörden abgestimmt werden. Selbstverständlich werden anschließend gemäß den Vorgaben der Raumordnung von der Stadt dem Investor (Projektentwickler, Vorhabenträger) die Art und das Maß der baulichen Nutzung konkret vorgeschrieben.

Als Standort wird vorerst das Gelände der Zeche AV 1/2 zur näheren Prüfung vorgeschlagen. Andere Vorschläge sind willkommen.

Im Ruhrgebiet gibt es bisher kein FOC, aber möglicherweise in manchen Orten schon Vorüberlegungen. Wegen ihrer großen Beliebtheit wird die neue Vertriebsform gewiss bald auch in unserer Region von einer pfiffigen Stadtverwaltung möglich gemacht, warum nicht in Marl? Eile ist geboten.

 


 


2. Oktober 2003: Text eines Flugblattes, das am 3. Oktober beim Marler Volksparkfest verteilt wurde. 

Die Stadt ist so gut wie bankrott !

Wie kommen wir von den Schulden runter ?

Die SPD in Marl hat einen Vorschlag, der Millionen Euro in die Stadtkasse bringen kann. 

Die CDU will die Nutzungsrechte der Marler Kanalisation an einen fremden Investor verkaufen, der durch eine europaweite Ausschreibung zu suchen wäre. Unsere Kanäle würden international meistbietend verhökert. Die Verfügungsgewalt über unsere städtische Abwasserwirtschaft ginge verloren. 

Die SPD schlägt vor, den Einwohnern der Stadt ein Geschäft zum Nutzen aller anzubieten. Statt eines fremden Investors können die Bürgerinnen und Bürger, die mindestens 1000 Euro einzahlen wollen, Anteile an einer neuen Gesellschaft erwerben. Alternativ können sie auch eine festverzinsliche Anleihe zeichnen, den Marler Bürgerfonds.
Die Kontrolle und Steuerung des Abwasserbetriebes bleibt wie bisher in der Hand der Stadt, deren technische und kaufmännische Kompetenz auf diesem Feld von niemandem bestritten wird. 

Die Gebühren für die Kunden bleiben günstig. Wie bisher werden nur die Kosten gedeckt, einschließlich der Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Bürger, die sich zu einem Investment entschließen, erhalten attraktive Konditionen für ihre Einlagen. Die Entsorgung ist ein äußerst risikoarmes Geschäft, das ganz unabhängig von der Konjunktur läuft. Gewinne, wie sie ein privater Betreiber einer solchen Monopolgesellschaft anstreben würde, sind der Stadt als Betreiber nach der Rechtslage untersagt.  -  Überschüsse müssen bei der nächsten Gebührenfestsetzung zurück  gegeben werden. 

Dieser innovative Vorschlag, der - soweit bekannt - bisher in Deutschland nirgendwo praktiziert wird, soll "Marler Modell" heißen. Viele Details sind aber noch offen. Der Kämmerer sagte eine konstruktive Untersuchung zu. Das Ziel ist, die Schulden der Stadt und die Zinszahlungen drastisch zu vermindern. Notwendige, teilweise seit Jahren aufgeschobene Reparaturen von Straßen und Schulen wären endlich möglich. Das käme allen Bürgern zu Gute. 

Frage an Jens Vogel: 
     Warum sollen Marler Bürger die Abwasserkanäle - oder Anteile davon - kaufen, die sie doch schon längst mit ihren bisherigen Gebühren bezahlt haben? 

Jens Vogel, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Marl, antwortet:
     "Die vorhandenen Kanäle, Pumpwerke, Druckrohrleitungen und Rückhaltebecken sind und bleiben Eigentum der Stadt. Es wurde aber vorgeschlagen, die Nutzungsrechte für 25 Jahre an einen meistbietenden Investor zu verkaufen. Das wollen wir verhindern, indem wir dieses Geschäft mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt machen, die das wollen." 

Frage an Michael Groß:  
     Gibt es in Marl genügend "gut Betuchte", um das erforderliche Kapital zu bekommen? 

Michael Groß, der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Marl, antwortet:
     "Davon bin ich überzeugt. Natürlich müssen die Konditionen für die Anleger attraktiv sein. Wir wollen aber darauf achten, dass kein Großanleger eine beherrschende Rolle spielen kann. Deshalb sollte die Einlage nur von Personen, die in Marl wohnen, akzeptiert werden und in der Höhe begrenzt werden. Die Anleihe besteht aus Stücken zu 1.000 Euro und ist damit auch für Menschen mit kleineren Ersparnissen eine gute Wahl." 
 

Die "Marler Zeitung" berichtet am 18. September 2003

Ist Kanalnetz bald in Bürgerhand? 

Was privaten Investoren recht ist, könnte betuchten Bürgern billig sein auch. Das dachte sich die SPD und erweiterte die langjährige Diskussion um die Privatisierung der städtischen Abwasserwirtschaft um eine neue Variante: ein mögliches "Marler Modell".

Gestern stellte Ernst Knopf die Überlegungen der SPD im Werksausschuss für den Zentralen Betriebshof vor: Der Kern des Konzeptes: Betuchte Bürger könnten das Geld aufbringen, das im sogenannten "Bremer Modell" von der Privatwirtschaft kommt.

Die Stadt Bremen hat die Gelsenwasser AG zur Hälfte an der Stadtentwässerung beteiligt. Der Betrieb wird von einer neuen öffentlich-privaten Gesellschaft hanseWasser geführt. Für die Beteiligung von Gelsenwasser waren in Bremen Millionen in die leere Stadtkasse geflossen.

Warum sollen nicht Bürger der Stadt als Investoren in ein solches Geschäft einsteigen können? Dieser Frage ging man in der SPD nach. Der Vorteil einer solchen Beteiligung: Die Stadt bliebe "Herr" über die Abwasserentsorgung und damit auch über die Gebührenentwicklung.

Wie eine solche Teilprivatisierung gehen könnte, zeigt nach Auffassung der SPD ein Beispiel aus Herten. Dort hatten die Stadtwerke vor kurzem einen Fonds aufgelegt, der den Bürgern festverzinsliche Papiere exklusiv zum Kauf anbietet. Mit langer Laufzeit von zehn Jahren und einem Zins von 5 Prozent bringt die Kapitalanlage dem Käufer Sicherheit und Ertrag. In Herten seien so in kurzer Zeit Anteile im Wert von 10 Millionen Euro verkauft worden, verwies Knopf auf den Erfolg der Hertener Aktion. Hintergrund der Überlegungen ist die ablehnende Haltung der SPD gegen eine Privatisierung der Abwasserwirtschaft, von der sich die CDU eine willkommene Finanzspritze für den Haushalt verspricht. 

Risiko bei Geschäft mit US-Investor 

Am Nein der SPD war vor einem Jahr bereits das in anderen Städten praktizierte Modell des "Cross Border-Leasing" (Vermietung an einen US-Investor) gescheitert. Das sogenannte "Bremer Modell", die 50prozentige Beteiligung eines privaten Investors, birgt nach Auffassung der SPD ebenfalls ein zu hohes Risiko. Wenn die Stadt eine hoheitliche Aufgabe an einen fremden Partner abgebe, verliere sie auch ihren Einfluss auf die Gebührengestaltung. Zumal eine Privatisierung nach dem "Bremer Modell" nicht automatisch auch Gelsenwasser zum Partner macht. 

Die Privatisierung müsse europaweit ausgeschrieben werden, verwies Knopf auf die Unwägbarkeit der Partnersuche. Der Meistbietende, der den Zuschlag bekomme, müsse zwangsläufig an dem maximalen Ertrag seiner Investition interessiert sein. 

Durch eine Bürgerbeteiligung an einer Kanalnetz GmbH würde ebenfalls Geld in die Stadtkasse fließen. Dennoch bliebe die Betriebsführung bei einem Abwasserbetrieb Marl GmbH, in den das Personal des Zentralen Betriebshof überführt werden könnte. 

Der Werksausschuss lehnte das "Bremer Modell" ab und beauftragte die Verwaltung, den SPD-Vorschlag zu prüfen. 
-gge 
 

25. Juli 2003

Jens Vogel deutet an

Der Rat der Stadt Marl diskutierte am 24. Juli 2003 über die Privatisierung der städtischen Abwasserwirtschaft. Auf Grund eines Vorschlages der CDU lag eine Beschlussempfehlung der Stadtverwaltung vor, wonach ein privates Unternehmen an der Marler Abwasserentsorgung beteiligt werden soll. In einer EU-weiten Ausschreibung wollte die Stadtverwaltung den Partner ermitteln. Als Vorbild wurde das "Bremer Modell" vorgestellt. Bremen hatte in größter Finanznot die Gelsenwasser AG hälftig an der Stadtentwässerung beteiligt und der neuen Gesellschaft hanseWasser die Betriebsführung überlassen. Dafür erhielt der Stadtstaat ein ansehnliches Nutzungsentgelt. 

Für die SPD-Fraktion meldete der Vorsitzende Jens Vogel erhebliche Zweifel an. Er sah den allmählichen Verlust der Verfügungsgewalt über das städtische Anlagevermögen kommen und mahnte die Wahrung des kommunalen Einflusses an. Einer momentanen erheblichen Entlastung des städtischen Haushaltes müsse der dauerhafte Verlust von Zahlungen des ZBH gegenüber gestellt werden. Jens Vogel fragte, ob eine Trennung der Partnerschaft jemals möglich sein würde und welche Auswirkungen auf die Gebührenzahler zukommen würden. 

Dann fragte Jens Vogel, ob nicht auch Bürger der Stadt als Investoren in das von Gelsenwasser angestrebte lukrative Geschäft einsteigen könnten. Diese Anmerkung bezog sich auf Überlegungen, die bisher nur SPD-intern diskutiert wurden. Sie werden nachfolgend ausgeführt. 

Bürgerbeteiligung bei der Abwasserwirtschaft

Alle Städte leiden unter Haushaltsnöten. Viele Kommunalpolitiker denken über Auswege aus der Not nach. In Marl wurde - vor allem von der CDU - vom Cross-Border-Leasing geredet. Danach würde das Abwassernetz der Stadt an US-Investoren verpachtet und sofort zurück gemietet. Aus verborgenen Ecken des amerikanischen Steuerrechts entsteht dabei ein Gewinn, von dem auch die Stadt Marl profitieren würde. Nachdem im Rat der Stadt schwer wiegende Bedenken gegen ein solches Geschäft erhoben wurden, wird nun ein Verkauf unseres Kanalnetzes an Gelsenwasser (oder einen anderen meistbietenden Investor) vorgeschlagen. 

Aber warum sollen wir einen "reichen Onkel" in Amerika oder ganz Europa suchen, der mit unserem Abwasser gute Geschäfte machen will, wenn die Bürger der eigenen Stadt auch über Ersparnisse verfügen, die sie gern sicher und zu ordentlichen Zinsen anlegen wollen? 

Der Zentrale Betriebshof (ZBH) der Stadt Marl ist ein sogenannter Eigenbetrieb, der von der Stadt getrennt wirtschaftet. Er verfügt über ein wertvolles Anlagevermögen, vor allem das Netz der Abwasserkanäle, und gesicherte, mehr als Kosten deckende Einnahmen. Zur Zeit hat er einen hohen Kredit bei der Stadt in den Büchern stehen, das "Trägerdarlehen". 

Ein Vorschlag: Der ZBH errrichtet einen Fonds für festverzinsliche Papiere, die er seinen Kunden, den Bürgern Marls, exklusiv zum Kauf anbietet. Mit langer Laufzeit und einem ordentlichen Zins (10 Jahre, 5 Prozent) bringt die Kapitalanlage dem Anleger Sicherheit und Ertrag. In Herten haben die Stadtwerke im vorigen Jahr einen solchen Fonds erfolgreich aufgelegt und in kurzer Zeit Anteile für 10 Millionen Euro verkauft. 

Ein anderer Vorschlag: Die Abwasserwirtschaft des ZBH wird in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt. Etwa die Hälfte der Besitzanteile wird den Bürgern Marls, den Kunden des ZBH, zum Kauf angeboten. Die andere Hälfte und damit die Kontrolle bleibt bei der Stadt. Alle Anteilseigner - Stadt und Bürger - werden am Gewinn beteiligt. 

Mit dem Erlös aus der Anleihe oder den Anteilscheinen wird das Trägerdarlehen ganz oder teilweise an die Stadt zurück gezahlt. Der Kämmerer kann seine hohen Schulden vermindern und einen Teil des Geldes für dringende Investitionen nutzen, für Schulen, Kindergärten und Straßenreparaturen. Das kommt allen Bürgern zu Gute, auch denen, die keine Wertpapiere kaufen können. 

So könnte es gehen: Wohlhabende Bürger unterstützen ihre hilfsbedürftige Stadt und alle haben den Nutzen davon. 
 


Chronologie der Bemühungen um 
eine IT-Akademie in Marl                               17.01.02

2000:

März, April: SPD-Ortsverein Marl-Mitte und SPD-Stadtverband Marl: "Unsere Region braucht einen Impuls" Vorschlag zu einer Akademie für Informatik in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft mit dem Ziel der Verankerung der IT-Branche in der Emscher-Lippe-Region
31. März:  Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Maxdata AG, Holger Lampatz
3. April:  Schreiben an Ministerpräsident Wolfgang Clement
18. Mai: Beschluss des Rates der Stadt Marl auf Antrag der SPD-Fraktion: Unterstützung der Bestrebungen für eine IT-Akademie
14. Juni: Der  Aufruf "Vergesst nicht die Emscher-Lippe-Region!" wird von mehr als 70 führenden SPD-Politikern des Kreises unterschrieben.
18. Juni:  Sonderparteitag der NRW-SPD im Kölner Gürzenich: Übergabe des Aufrufes an die Landesminister Ernst Schwanhold (Wirtschaft), Peter Steinbrück (Finanzen) und Gabriele Behler (Bildung u. Wissenschaft)
10. Juli: Schreiben der SPD-Kreistagsfraktion an Ministerpräsident W. Clement
15. August: Schreiben von Bernhard Kasperek für die SPD-Abgeordneten der Emscher-Lippe-Region an Clement mit 7 Wünschen auf der Basis der Koalitions-vereinbarung, darunter als erster Punkt "Ansiedlung einer IT-Akademie"
19. September:  Beschluss des Kreistages Recklinghausen auf Antrag der SPD-Fraktion: Unterstützung der "Bestrebungen, eine Akademie für Informatik im Kreis Recklinghausen, z. B. in Marl einzurichten", Aufforderung an die Kreisverwaltung "bei der Erarbeitung eines Konzeptes mitzuwirken"
27. September: Schreiben der Marler SPD-Vorsitzenden Waltraud Lehn MdB an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn
12. Oktober:  Schreiben des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Jochen Welt an NRW-Wirtschaftsminister Schwanhold und die Staatssekretäre Adamowitsch (Staatskanzlei) und Krebs (Bildung und Wissenschaft)



2001:

19. Januar: Schreiben an Prof. Schulte mit der Klarstellung, dass bereits seit September (siehe Kreistagsprotokoll) eine Zusammenarbeit mit der FH Gelsenkirchen angestrebt wird
24. Januar:  Düsseldorf, Landtag: Vorstellung der Projekte durch den SPD-Unterbezirk in einer Besprechung mit den drei Staatssekretären Adamowitsch, Bickenbach (Wirtschaft) und Krebs
29. Januar: FH Gelsenkirchen: Besprechung über den gegenwärtigen Stand und die Potenziale der IT-Branche in der Emscher-Lippe-Region mit Prof. Schulte, Frau Heinrich (BM Marl) und den Herren Schulte-Uebbing (IHK), Holger Lampatz (Maxdata) und Lothar Schubert
15. März:  Schreiben des Landrates Schnipper an Bürgermeisterin Heinrich: Kreis stellt seine Arbeit am Projekt ein
22. März:  Prof. Jünemann (Geschäftsführer der Projekt Ruhr GmbH) beim UB Recklinghausen, eingeladen von Jochen Welt
06. April:  Bespechung bei der Dortmund Projekt GmbH mit dem Geschäftsführer Mager, Manfred Stabenau, Lothar Schubert
10. April:  Interner Vorschlag für ein Multimedia-Zentrum
11. April:  Besprechung mit Manfred Stabenau und Lothar Schubert über das weitere Vorgehen. Vorschlag: Stadt Marl übernimmt Federführung
04. Mai:  Besprechung mit Dr. Gehrke, DAA
09. Mai:  Übergabe der Federführung des Projektes an die Stadt Marl, mit Jochen Welt und Jens Vogel bei Frau Heinrich
10. Mai:  Besprechung mit Dr. Gehrke, ecmc
11. Mai:  Besprechung mit Herrn Lutzny, Wirtschaftsförderer Stadt Marl
15. Mai:  Sitzung des Bauausschusses der Stadt Marl: Vorschlag für ein Multimedia-Center als räumliche Zusammenfassung der IT-Akademie, eines IT-Gründerzentrums, des ecmc und des AGI in der Mitte der Stadt
16. Mai:  DerLandrat benennt in einer Ausschuss-Sitzung im Kreishaus 66 Entwicklungsschwerpunkte.
17. Mai:  Oer-Erkenschwick, Tagung der AGS: Hanns Ludwig Brauser (Geschäftsführer der Projekt Ruhr GmbH) nennt IT-Akademie in Marl als eines von 5 Projekten für die Region
29. Mai:  Neues Konzept der IT-Akademie Marl (in Anlehnung an das Dortmunder Konzept des IT-Centers) als Entwurf eines Projektantrages an die Stadtverwaltung gegeben
07. Juni:  Besprechung mit den Herren Lutzny und Nickel, Wirtschaftsförderung
07. Juni:  Besprechung mit Arnold Strohmeier wegen eines architektonischen Vorentwurfs
26. Juni:  Das Projekt "Multimedia-Zentrum" steht - Wort für Wort identisch mit dem Entwurf - in der Sitzungsvorlage 1933 der Stadtverwaltung Marl
22. Oktober:  Rathaus Marl: Frau Heinrich und Dr. Gehrke stellen das Projekt "Inkubator- und Beratungszentrum" vor, das an die Stelle der IT-Akademie treten soll. Lothar Schubert und ich widersprechen energisch.
29. Oktober: Der Kreistag beschließt das Projekt "Multimedia-Zentrum Marl" als eines von 16 Projekten des Kreises, die bei der Projekt Ruhr GmbH mit erster Priorität zur Landesförderung angemeldet werden.
13. November:  Projekt Ruhr GmbH, Essen: Besprechung mit Prof. Kottmann (Rektor des IT-Centers Dortmund), Frau Schüler (PR), Herrn Schulte-Uebbing und acht Genossen aus dem UB Recklinghausen



Als aktive Förderer des Projektes sind besonders zu nennen:
Lothar Schubert, Jens Vogel, Karin Knopf, Manfred Stabenau und vor allem Jochen Welt (wegen der Anbahnung der wichtigsten Gespräche).



Behindert wurde das Projekt durch:
Prof. Schulte (FH Gelsenkirchen), weil er den Alleinvertretungsanspruch seiner FH in Sachen Innovation, Hochschulbildung und Informatik gefährdet sah,
Schulte-Uebbing (IHK Gelsenkirchen), weil er ein eigenes Projekt Verwaltungs-und Wirtschaftsakademie verfolgt,
Hauschildt (Arbeitsamt Recklinghausen), weil er nur kurzfristig an die heutigen Arbeitslosen denkt,
Landrat Hans-Jürgen Schnipper, weil er die Chancen der IT-Branche nicht erkennt. Er nannte die IT-Akademie ein "Hirngespinst".

Wenn das Projekt trotz positiver Haltung der Projekt Ruhr GmbH und des Dortmunder IT-Centers (Prof. Kottmann) nicht zu Stande kommen wird, dann liegt das letztlich an der mangelnden Unterstützung bzw. sogar der Gegnerschaft  wichtiger Akteure aus der Region. Ohne die IHK kann die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft nicht organisiert werden. Gegen die FH Gelsenkirchen, mit der seit September 2000 eine Zusammenarbeit angestrebt wird, kann man in Marl bestenfalls eine Außenstelle des IT-Centers Dortmund einrichten.
Die Stadt Marl, vertreten durch die Bürgermeisterin Uta Heinrich und den Wirtschaftsförderer Dr. Gehrke, haben das Projekt "Multimedia-Zentrum", das vom Rat der Stadt Marl und vom Kreistag Recklinghausen beschlossen worden ist, nach eigenem Ermessen geändert in ein "Medieninstitut" mit anderen Zielsetzungen.



 

Die Idee ist gut . . .   Marl hofft.  (Gerd Eiben am 13. 10. 2001, WAZ Marl)


Neue Konzeption der 
Emscher-Lippe-Akademie für Informatik         5. Mai 2001

Unter Beibehaltung der Zielsetzung wurde das Konzept der Akademie in folgendem Punkt geändert: 

Statt einer staatlichen Hochschule mit Beteiligung der Wirtschaft über Drittmittel wird eine Bildungseinrichtung in freier Trägerschaft angestrebt. Als vorrangiger Ausbildungsweg ist ein Studium mit einer Regelstudienzeit von nur vier Semestern vorgesehen, das von intensiven Berufspraktika begleitet wird und zum akademischen Grad eines IT-Professional führt. 

Als Träger soll eine GmbH fungieren, deren Anteile zu gleichen Teilen 
-  die Stadt Marl (federführend in der Projektphase), 
-  der Kreis Recklinghausen, 
-  die Vestische Gruppe der Industrie- und Handelskammer zu Münster, 
-  eine benachbarte Universität und eine Fachhochschule sowie
-  interessierte Unternehmen 
übernehmen sollen. 

Der Praxisbezug des Studiums soll in mehrfacher Hinsicht gesichert werden. Schon bei der obligatorischen Aufnahmeprüfung werden die Unternehmen beteiligt. Es wird erwartet, dass die Studiengebühren und möglichst auch Stipendien personenbezogen gesponsort werden. Als Gegenleistung verpflichten sich die begünstigten Studenten nicht nur zum studienbegleitenden Betriebspraktikum, sondern in der Regel auch zur Anstellung nach dem Examen. Schließlich sollen die Unternehmen geeignete Persönlichkeiten für Lehraufträge zur Verfügung stellen. 

Zielgruppe der Akademie sind alle Personen mit Hochschulreife, jedoch sollen die leistungsbereiten jungen Menschen, die einen schnellen Abschluss anstreben und schon während des Studiums praktische Arbeit leisten wollen, vorgezogen werden. Insbesondere wird der kurze Studiengang auch Studienbewerber anziehen, die das sehr theoretische Grundlagenstudium an den traditionellen Hochschulen nicht als zielführend ansehen. (Gegenwärtig brechen bis zu 50 % der Informatikstudenten ihr Studium vorzeitig ab, um in gut bezahlte Jobs zu wechseln oder um sich selbstständig zu machen.) 

Die Emscher-Lippe-Akademie ist eine Bildungseinrichtung nach § 96 des Hochschulgesetzes NRW, die Kenntnisse, Wissen und Fertigkeiten vermittelt und auf Prüfungen vorbereitet. Die Prüfungen werden von den kooperierenden Hochschulen abgenommen. Universität und Fachhochschule stellen den hohen Anspruch der Ausbildung sicher und verleihen die akademischen Grade nach Prüfungsordnungen, die von den Hochschulen beschlossen und von der Wissenschaftlichen Leitung der Em-scher-Lippe-Akademie übernommen werden. Folgende Abschlüsse sollen angeboten werden: 
 

Abschluss

Studiendauer

Summe

Professional in Information Technologies

2 Jahre

2 Jahre

Bachelor in Information Technologies

1 weiteres Jahr

3 Jahre

Master in Information Technologies

2 weitere Jahre

5 Jahre

Promotionsvorbereitende Studien

2 weitere Jahre

7 Jahre

Die Ausbildungsgänge bauen fortlaufend aufeinander auf. 

Ein wesentliches Merkmal der Ausbildung ist der enge Bezug zur Praxis, ohne dabei Abstriche in der Qualität der wissenschaftlichen Ausbildung zu machen: 
-   Vertreter der Wirtschaft wirken bei der Aktualisierung der Studieninhalte mit. 
-   Geeignete Persönlichkeiten der Wirtschaft werden als Lehrbeauftragte tätig. 
-   Übungen und Praktika werden teilweise in Unternehmen durchgeführt. 
-   Konkrete Erfahrungen mit praktischen Aufgaben sind in Ferienpraktika bei den fördernden Unternehmen zu erwerben. 

Die Akademie für Informatik soll der Emscher-Lippe-Region, die von der Großindustrie geprägt ist und sich in einer schwierigen Phase des Strukturwandels befindet, einen starken Impuls geben. Marl ist die Stadt des Kreises Recklinghausen, die mit Unternehmen der IT-Branche (u. a. Maxdata AG), dem Europäischen Zentrum für Medienkompetenz ecmc, der Deutschen Angestellten-Akademie und dem Adolf-Grimme-Institut bereits über einschlägige Kompetenzen verfügt. Mit den genannten Institutionen wird eine Zusammenarbeit angestrebt. 

Die Stadt Marl wird ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen. Vom Kreis Recklinghausen wird Unterstützung aus dem Zukunftsinvestionsfonds erwartet. Über die Projekt Ruhr GmbH werden wesentliche Mittel aus der Ziel 2-Förderung der EU beantragt. 


Unsere Region braucht einen Impuls          3. April 2000

(vorgetragen auf der Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Marl-Mitte am 4. April 2000 
und auf der Vorstandssitzung des SPD-Stadtverbandes Marl am 25. April 2000)

Die Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung unserer Region, die seit Jahren von der Politik, den kommunalen Verwaltungen, von Wirtschaftsverbänden und der Industrie- und Handelskammer mit großem Engagement durchgeführt werden, führen allein nicht zum Ziel. Der weitere Abbau von Arbeitsplätzen im Bergbau ist programmiert. Die Zahl der Arbeitsplätze der chemischen Industrie auch nur konstant zu halten, z. B. durch ChemSite, ist schwierig genug. Die Ansiedlung kleiner und mittlerer Betriebe ist trotz der Gewerbeparks, die öffentlich gefördert werden, nicht so erfolgreich, wie es nötig wäre, um die entfallenden Arbeitsplätze auszugleichen. 

Wir brauchen einen zusätzlichen Impuls. 

„Bildung und Ausbildung sind das Megathema unserer Zeit“ sagt Ministerpräsident Wolfgang Clement. In Zukunft wird noch mehr als heute gelten, dass nur gut ausgebildete Menschen gute Chancen auf Beschäftigung haben. Entscheidend ist dabei, dass sich die Ausbildung am Bedarf des Arbeitsmarktes orientiert. Obwohl das selbstverständlich sein sollte, wurde es in der Vergangenheit oft versäumt. Heute und in der Zukunft brauchen wir Experten für Computer, Software, Internet und Telekommunikation. Ihre Ausbildung muss durch Lehrer erfolgen, die die neuesten Anforderungen der Betriebe kennen, weil sie enge Kontakte zur Wirtschaft haben.

Was können wir tun, damit die hiesige Wirtschaft am Aufschwung der Computerbranche noch stärker teilhaben kann? 

Ein Vorschlag: Wir brauchen in unserer Region eine Hochschule für Informatik, an der alle Sparten der Informationstechnologien und Telekommunikation gelehrt werden. Geeignet wäre eine Akademie in privater und öffentlicher Trägerschaft. Bei einer solchen Konstruktion könnte man neue Modelle bei der Vertragsgestaltung der Dozenten praktizieren. Gerade auf dem Gebiet der Informatik altert das Wissen unglaublich schnell. Das Lehrpersonal der Akademie sollte enge Kontakte zur Wirtschaft haben. Es könnten auch Experten oder leitende Mitarbeiter erfolgreicher Firmen sein, die nebenberuflich oder mit Zeitverträgen an der Akademie lehren und in die Wirtschaft nach 3 oder 5 Jahren zurückkehren. Gerade im Bereich Informatik könnten mit einem solchen Angebot genau die Studierenden angesprochen werden, die die Wirtschaft haben will.

Als Standort für diese Akademie wird Marl vorgeschlagen, denn bekanntlich verfügt Marl über Kompetenz im Bereich Multimedia und Computer wie z. B. das ecmc und die Firma Maxdata. Hier darf aber keine Kirchturmpolitik betrieben werden, selbstverständlich nützt es der ganzen Region auch, wenn Gelsenkirchen, Herten oder Recklinghausen ausgewählt würde.

Die Akademie würde zur Ansiedlung von neu zu gründenden Firmen, Beratungsbüros und Entwicklungslabors führen. Das kann man mit Sicherheit voraussagen. Dozenten, Studierende und vor allem Absolventen werden im nahen Umkreis ihrer Akademie neben bzw. nach der Lehr- und Lerntätigkeit arbeiten wollen. Die Akademie kann zum Zentrum eines wirtschaftlichen IT-Komplexes im Zweistromland an Emscher und Lippe werden.

Alle, denen die Wirtschaftsförderung unserer Region am Herzen liegt, werden aufgerufen, diesen Gedanken zu unterstützen. Manfred Degen will als bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion im Landtag und bei der Landesregierung werben, denn für die Finanzierung von Hochschulen ist zuerst das Land zuständig. Aber auch der Kreis Recklinghausen sollte sein besonderes Interesse deutlich machen und aus dem Erlös der VEW-Aktien einen Beitrag leisten. Von der Wirtschaft darf man erwarten, dass sie sich im ureigenen Interesse beteiligt. Wir haben bereits Kontakte hergestellt, die uns ermutigen. Aber erst muss mit Fachleuten der Region ein Konzept entwickelt werden, u.a. ist der Fachbereich Informatik der Fachhochschule Gelsenkirchen zu beteiligen. Die Angebote der Akademie und der FH sollen nicht konkurrieren, sondern sich ergänzen.

Wenn wir erfolgversprechende Projektideen speziell für unsere Region entwickeln, wird uns das Land nach meiner Überzeugung noch mehr als bisher unterstützen. Die Landesregierung weiß, dass wir an den Problemen des industriellen Wandels mehr zu leiden haben als andere Regionen, und uns zusätzliche Hilfen geben. Wir brauchen nicht nur Anteile an bestehenden Förderprogrammen, sondern ein spektakuläres Projekt, ein Projekt, das der Region eine neue Zukunft weist: die Emscher-Lippe-Akademie für Informatik. 



 

 


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